Das ist ein absoluter Evergreen im Support und die Antwort ist - das kommt darauf an, was du vor hast.
Du kannst dir nach Belieben .qmail-Dateien anlegen und damit zum Beispiel (aber nicht nur) Weiterleitungen einrichten.
Mit deinem Uberspace hast du einen Systemuser auf einem unserer Server erhalten, der auch eine Ablage für eingehende Mails enthält. Hättest du dir den Usernamen mareike ausgesucht und einen Uberspace auf unserem Server neon erhalten, so hättest du damit automatisch auch die Mailadresse mareike@neon.uberspace.de erhalten.
Möglicherweise reicht dir das schon, falls nicht: keine Sorge: Mit Hilfe von vmailmgr kannst du dir beliebig viele weitere Adressen einrichten. Und das geht so:
Hierzu loggst du dich per SSH auf dem Server ein, auf dem dein Uberspace liegt und führst den Befehl vsetup aus. Dieser initialisiert das vmailmgr-System für deinen Uberspace. So sieht das aus:
[mareike@neon ~]$ vsetup vsetup: created users directory. vsetup: wrote '.qmail-default' file.
Das war's schon - diesen Schritt musst du nie wieder erledigen.
Dafür gibt's den Befehl vadduser. du gibst den Namen der Adresse an und gibst - zur Sicherheit zweimal - das gewünschte Passwort ein. Fertig. So sieht das aus:
[mareike@neon ~]$ vadduser hallo Enter the user's new password: [...tippelditipp...] Please type it again for verification: [...tippelditipp...] vadduser: user 'hallo' successfully added
Damit hast du nun die Adresse mareike-hallo@neon.uberspace.de angelegt, die genauso auch als hallo@mareike.neon.uberspace.de funktioniert. Hast du eine eigene Domain auf deinen Uberspace aufschalten lassen, zum Beispiel die-mareike.xx, so funktioniert die angelegte Adresse natürlich auch unter dieser Domain, also als hallo@die-mareike.xx.
maxmustermann.de, max-mustermann.de, maxmustermann.com und max-mustermann.com abdecken. Möchtest du unter verschiedenen Domains verschiedene E-Mail-Adressen einrichten, informiere dich bitte über unser Feature der Namensräume oder leg separate Uberspaces dafür an.
Neben der Möglichkeit, Deine Mails per Webmail abzuholen und zu schreiben, kannst du das natürlich auch mit einem Client auf deinem Rechner oder Telefon oder womit auch immer machen. Hier einmal die allgemeinen Informationen die du benötigst, um E-Mails mit einem Client abzuholen und zu versenden. Wenn du dich auf unserer Webseite einloggst, findest du übrigens im Bereich Datenblatt unter Deine primäre E-Mail-Adresse genaue Informationen wie du auf Deine E-Mails zugreifen und E-Mails versenden kannst.
Als Servername für alle Mailprotokolle (IMAP, SMTP, POP3) verwende bitte den Namen des Uberspace-Servers, im Beispiel also neon.uberspace.de.
Als Port wähle bitte:
Der Benutzername ist die komplette E-Mail-Adresse, also hallo@die-mareike.xx. Alternativ kannst du auch die Kombination aus deinem Uberspace-Namen und der von dir gewählten Adresse, hier also mareike-hallo, angeben.
Das Passwort hast du dir beim Anlegen hoffentlich gemerkt. Ansonsten kannst du mit vpasswd hallo auch jederzeit ein neues Passwort vergeben (diesmal dann aber bitte merken).
Du hast die Wahl zwischen POP3 und IMAP. In beiden Fällen sprichst du mit der Software Dovecot und musst dich wie schon gesagt authentifizieren, schließlich sollst ja auch nur du an Deine E-Mail kommen und niemand sonst. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du IMAP oder POP benutzen möchtest, raten wir dir zu IMAP.
Bei IMAP bleiben die E-Mails auf unserem Server liegen und dein Programm greift entweder nur temporär von fern darauf zu um sie dir anzuzeigen, oder es legt auf Deinem Computer allenfalls einen lokalen Cache Deiner E-Mails an. Der Dreh- und Angelpunkt für Deine Mails ist aber in jedem Fall der Mailserver. (Würde IMAP heutzutage erfunden werden, würde jemand vom Marketing bestimmt irgendwas mit Cloud dran schreiben, ob der Begriff nun passt oder nicht.)
Für die Nutzung von IMAP verwende bitte den Standardport 143 (TCP) mit STARTTLS-Verschlüsselung, oder den Standardport 993 (TCP) mit TLS-Verschlüsselung. Dein Programm sollte die Methode der Passwort-Abfrage eigentlich selbständig ermitteln, falls das nicht klappt: Da die Verbindung ja per TLS verschlüsselt wird, kann das Passwort gefahrlos im Klartext übermittelt werden. Diese Methode (die manche Programme in gebrochenem Deutsch auch „Passwort, normal“ nennen) ist die älteste Methode und wird eigentlich von jedem Mail-Programm unterstützt. Ohne Verschlüsselung wäre diese Methode hochgradig unsicher, aber wir erlauben ja gar keinen unverschlüsselten Zugriff per IMAP, von daher betrifft uns dieses Problem nicht.
Bei POP3 holst du Deine E-Mails vom Mailserver ab. Normalerweise heißt das, dass danach keine Kopien Deiner Mails mehr auf dem Mailserver verbleiben, sondern die Mails nur noch auf dem Gerät existieren, auf die du sie per POP3 runtergeladen hast. (POP3 kann aber auch Kopien auf dem Server lassen, es ist aber in dieser Hinsicht wesentlich limitierter als IMAP, insbesondere unterstützt es keine Ordner.)
Für die Nutzung von POP3 verwende bitte den Standardport 110 (TCP) mit STARTTLS-Verschlüsselung, oder den Standardport 995 (TCP) mit TLS-Verschlüsselung. Dein Programm sollte die Methode der Passwort-Abfrage eigentlich selbständig ermitteln, falls das nicht klappt: Da die Verbindung ja per TLS verschlüsselt wird, kann das Passwort gefahrlos im Klartext übermittelt werden. Diese Methode (die manche Programme in gebrochenem Deutsch auch „Passwort, normal“ nennen) ist die älteste Methode und wird eigentlich von jedem Mail-Programm unterstützt. Ohne Verschlüsselung wäre diese Methode hochgradig unsicher, aber wir erlauben ja gar keinen unverschlüsselten Zugriff per POP3, von daher betrifft uns dieses Problem nicht.
Hier gibt es nur eine Methode: SMTP. In diesem Fall sprichst du mit einer Komponente von netqmail: qmail-smtpd. Genauso wie bei POP3 und IMAP musst du dich hier authentifizieren und zwar mit den gleichen Zugangsdaten.
Bei SMTP gibt es häufig etwas Verwirrung darüber, welche Ports zu verwenden sind. Da Mail-Programme hier häufig irgendwie herumraten und dabei oft falsch liegen (ja, je benutzerfreundlicher die Programme daherkommen, desto schlimmer wird es hier leider), hier eine bildliche Erklärung:
Wenn jemand das Wort Briefkasten verwendet, dann können damit je nach Kontext zwei grundverschiedene Dinge gemeint sein. Genauso ist es per SMTP (leider) auch. Mit „Ich werf' das schnell in den Briefkasten“ ist der große, gelbe Briefkasten an der nächsten Ecke gemeint, hier geht es also um das Abliefern von Briefen bei der Post, damit sie die weitere Zustellung übernimmt. Mit „das hab ich in Deinen Briefkasten eingeworfen“ ist hingegen der kleine Briefkasten in beliebiger Farbe an Deinem Gartentor / Deiner Haustür / in Deinem Hausaufgang gemeint, es geht also um die Anlieferung von Post bei dir.
Bei SMTP hat der Gelbe Briefkasten nur einen Einwurf: TCP Port 587. Wenn dein Mail-Programm etwas anderes „errät“ dann irrt es sich. E-Mails die du Losschicken möchtest, gehen an TCP Port 587 und dort solltest und musst du TLS-Verschlüsselung verwenden, um dein Passwort zu schützen. Dein Programm sollte die Methode der Passwort-Abfrage eigentlich selbständig ermitteln, falls das nicht klappt: Da die Verbindung ja per TLS verschlüsselt wird, kann das Passwort gefahrlos im Klartext übermittelt werden. Diese Methode (die manche Programme in gebrochenem Deutsch auch „Passwort, normal“ nennen) ist die älteste Methode und wird eigentlich von jedem Mail-Programm unterstützt. Ohne Verschlüsselung wäre diese Methode hochgradig unsicher, aber wir bieten ja verschlüsselten Zugriff auf diesen Port an, von daher betrifft uns dieses Problem nicht. (Im Gegensatz zu POP3/IMAP unterstützt das SMTP-Frontend leider nicht die Option, SMTP AUTH über eine unverschlüsselte Verbindung zu unterbinden. Das wäre aber so oder so nur eine Teil-Lösung, denn wenn der SMTP-Server erstmal „Ich nehme deine Authentifizierungsdaten nicht an, weil die Verbindung nicht verschlüsselt ist“ sagt, ist es ja schon zu spät, weil die Daten dann bereits unverschlüsselt übermittelt worden sind, auch wenn der SMTP-Server sie dann nicht akzeptieren würde.)
Die anderen Ports sind nun eigentlich nicht mehr der Rede wert, weil du damit normalerweise nichts zu tun bekommst, aber der Vollständigkeit halber sei hier noch etwas dazu gesagt:
Der Hausbriefkasten hat bei SMTP zwei Einwürfe, einmal auf TCP-Port 25 und einmal auf TCP-Port 465, wobei bei ersterem keine Verschlüsselung vorgesehen ist, bei letzterem TLS-Verschlüsselung verlangt wird. Das ist soweit es um Passwörter geht nicht weiter schlimm, denn für die Anlieferung von Mails wird keine Authentifizierung benötigt. Nur bei der Ablieferung wird das verlangt da wir natürlich nur für unsere eigenen User Mails transportieren.
Die vier gängigsten Problemursachen sind:
blah.uberspace.de zunächst manuell in diese Liste aufnehmen, bevor du Mails über uns versenden kannst.Gibt der E-Mail-Client “Mail” auf macOS oder iOS an, dass der Account/SMTP-Server offline zu sein scheint, so liegt es meistens an der Option “ Accounteinstellungen automatisch erkennen und übernehmen”.
Ist diese aktiv, werden vormals richtig hinterlegte Einstellungen, ersetzt und der Zugang zum Account ist nicht mehr möglich.
Um dem beizukommen, öffne Mail und trage unter Einstellungen - Accounts - SMTP-Server - SMTP-Serverliste bearbeiten - Erweitert, nochmal die richtigen Einstellungen ein, entferne den Haken „Verbindungseinstellungen automatisch verwalten“ und dann starte Mail neu.
Du kannst unsere SpamAssassin- und DSPAM-Installationen zur Spamfilterung mitnutzen. Um die Sortierung kümmert sich dann maildrop, hier gehen wir dann auch auf das leidige Thema SPAM ein.
Für die Einrichtung von Mailinglisten stellen wir dir ezmlm-idx bereit.