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Was fehlt?

Es liegt in der Natur der Sache: Ein Wiki ist niemals fertig. Wir geben uns große Mühe, mit der Entwicklung Schritt zu halten; lassen Supportanfragen direkt in neue Artikel einfließen … aber auch wir sind nicht perfekt. Wenn du hier nicht fündig wirst: Nicht schmollen - Bescheid sagen! Unter hallo@uberspace.de steht dir unser Team gerne bereit. Hand drauf!

cool:wordpress
Alle Anleitungen in diesem Wiki beziehen sich auf Uberspace 6. Die Dokumentation für U7 findest du im neuen Manual. Im Lab findest du außerdem von Usern erstellte Anleitungen für verschiedene Projekte.

Dein eigenes Blog starten

Du willst dein eigenes Blog veröffentlichen, und das aber nicht bei einem Anbieter, der dann darauf Werbung einblendet, deine Inhalte nach Stichwörtern für geeignete Werbeanzeigen durchsucht oder dich deine Bloginhalte nie wieder irgendwo anders hin umziehen lässt? Dann starte dein Blog doch einfach selbst - auf deinem Uberspace.

Wir nehmen hier mal exemplarisch WordPress, weil es eins der verbreitetsten Blogsysteme ist und eine große Userbasis und auch eine Menge an Plugins hat. Lass dich aber bitte nicht davon abhalten, gerne auch ein anderes der dutzendweise verfügbaren Blogsysteme zu verwenden, und sieh diesen Artikel eher als Beispiel, wie leicht du ein Blogsystem auf einem Uberspace installieren kannst. Du findest für die eine oder andere Blogsoftware auch vielleicht bereits eine von uns oder einem unserer User geschriebene Anleitung.

Zunächst verbindest du dich per SSH mit deinem Uberspace und wechselst in deinen DocumentRoot:

[claire@amnesia ~]$ cd /var/www/virtual/$USER/html/

Dann lädst WordPress herunter (wir empfehlen direkt die deutsche Version und entpackst es. Standardmäßig installiert es sich im Unterverzeichnis /wordpress:

[claire@amnesia html]$ curl https://de.wordpress.org/latest-de_DE.tar.gz | tar -xzf -

Möchtest du WordPress nicht im Unterverzeichnis /wordpress installiert haben, sondern direkt im DocumentRoot unter deinem Uberspace-Hostnamen oder deiner Domain? Dann kannst du tar mit --strip-components=1 anweisen, die erste Verzeichnisebene wegzulassen:

[claire@amnesia html]$ curl https://de.wordpress.org/latest-de_DE.tar.gz | tar -xzf - --strip-components=1

Auf der Shell bist nun schon fertig - der Rest passiert im Browser. Bitte rufe jetzt das Verzeichnis wordpress im Browser auf. Da wir im Beispiel der User claire auf amnesia sind, wäre die URL dafür: https://claire.amnesia.uberspace.de/wordpress/ - solltest du WordPress direkt ins Hauptverzeichnis gelegt haben, entsprechend nur https://claire.amnesia.uberspace.de/

WordPress bietet dir nun an, eine Konfigurationsdatei zu erstellen, was du auch tun solltest. Du wirst gleich zu Beginn nach deinen Angaben zur Datenbank gefragt.Here we go:

  • Name der Datenbank: Die heißt so wie dein Uberspace
  • Name des Datenbankbenutzers: Der heißt ebenfalls so wie dein Uberspace
  • Passwort: Das findest du in deiner ~/.my.cnf
  • Datenbank-Host: Der bleibt localhost
  • Tabellen-Präfix: Hier solltest du ruhig bei wp_ bleiben

WordPress prüft die Funktionsfähigkeit der Einstellungen und bietet dir dann im nächsten Schritt an, die eigentliche Installation durchzuführen. Hierbei werden alle benötigten Tabellen automatisch angelegt. Den Blogtitel sowie die Zugangsdaten für den ersten Benutzer wählst du selbst.

Und das war's auch schon! Dein Blog ist jetzt online, und du kannst dich anmelden, um deine ersten Artikel zu verfassen, deinem Blog ein Layout zu verpassen und alle gewünschten Einstellungen nach Herzenslust zu ändern.

Absicherung

Da Du dich in den Admin-Bereich mit Nutzername und Passwort einloggen musst, erzwinge bitte HTTPS und versieh Deine Domain, so Du denn eine eigene nutzt, in jedem Fall mit einem TLS-Zertifikat um Dein Wordpress nicht zum Einfallstor zu machen.

Backup

Selbstverständlich sind sowohl die Dateien als auch die Datenbank von WordPress Bestandteil unseres ganz normalen Backups. Ein Zweit-Backup - das du idealerweise anschließend irgendwo außerhalb unserer Infrastruktur speicherst - ist aber immer eine gute Idee.

Tuning

Wir werden oft gefragt, wie man sein WordPress in der Geschwindigkeit der Seitenaufrufe optimieren kann. Und auch wenn wir keine Experten in Sachen Wordpress sind (wir machen ja auch kein dediziertes WordPress-Hosting), zeigt die Erfahrung im Support, dass es einige Punkte gibt, die du beachten solltest:

  • Installiere dir ein Cache-Plugin wie W3 Total Cache
  • Benutze PHP 7.0 (oder 7.1) mit integrierten Opcode-Cache
  • Benutze (neben dem Cache-Plugin) so wenig Plugins wie möglich

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, WordPress Beine zu machen, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen. Ein Blick auf den offiziellen WordPress Optimization-Guide kann aber nicht schaden.

cool/wordpress.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/04 09:46 von uber